Fragen zum Artikel
Beschreibung
Acht Leitungen, 300 Meter, 16.320 Pixel — der Sender bleibt im Rack
Der PixLite® T8-S Mk3 ist der Sender eines Long-Range-Systems: Er sitzt im Technikraum oder 19"-Rack, hängt direkt am Stromnetz und schickt die Pixeldaten über bis zu acht Netzwerkleitungen zu Empfängern, die bis zu 300 m entfernt direkt bei den Pixeln montiert sind. Netzteil und Pixel kommen erst dort dran. Konfiguriert wird im Browser, und mit der microSD-Karte spielt er eine Show auch ohne angeschlossenen Rechner ab.
Passt das zu meinem Projekt?
Dafür ist dieser Sender gemacht
- Anlagen, bei denen Technik und Pixel weit auseinanderliegen — Fassaden, Gebäudekonturen, Freigelände, Hallen: bis 300 m je Leitung
- Große Pixelmengen an einem Gerät: bis 16.320 RGB-Pixel über 16 Empfänger-Ausgänge, 96 Universen
- Zentrale Technik: 19"-Rack-Montage, 100–240 V AC direkt am Gerät — der Sender braucht kein Netzteil
- Autarke Shows über microSD, wenn kein Rechner dauerhaft laufen soll
- Netze mit vielen Universen: zwei Gigabit-Ports zum Durchschleifen, Hardware-Firewall für fremde Universen
Dafür nicht
- Pixel direkt am Controller: der T8-S hat keine Pixel-Ausgänge — ohne Empfänger leuchtet nichts. Für kurze Wege mit Strom und Daten aus einem Gerät: A4-S Mk3, weitere Geräte unter alle ArtNet-/E1.31-Controller
- Der Empfänger R1F-S: der gehört zum T16X-S Mk3, nicht an den T8-S
- Direkte Außenmontage ohne Gehäuse: das Gerät ist für den Einbau gedacht, nicht für Regen
Acht Leitungen zu den Empfängern
- Acht RJ45-Ausgänge führen die Pixeldaten als robustes Differenzsignal bis 300 m weit — über gewöhnliches Netzwerkkabel (Twisted Pair, Cat 5 oder Cat 6)
- Zwei Gigabit-Ports: mehrere Controller in Reihe schalten, ohne für jedes Gerät eine eigene Leitung zum Switch zu ziehen; optional als redundante Schleife
- AUX-Anschluss nimmt DMX512 entgegen oder gibt es aus; Kaltgerätebuchse für 100–240 V AC direkt am Gerät
Der Strom kommt am Empfänger dazu
- Der Sender führt keinen Pixelstrom: Jeder Empfänger bekommt sein eigenes Netzteil direkt bei den Pixeln — kurze Stromwege, wenig Spannungsabfall, keine dicken Leitungen durchs Gebäude
- Fehlerschutz an allen Ports: Long-Range-Ausgänge und AUX vertragen bis ±48 V DC Fehlspannung, alle Anschlüsse sind ESD-geschützt
- Test-Taste am Gerät: drei Sekunden halten, und der Sender schickt Testmuster auf alle Leitungen — Verkabelung prüfen, ohne dass eine Software läuft
Anschluss
In vier Schritten in Betrieb
- Sender montieren und ans Netz. Ins 19"-Rack oder auf eine Fläche schrauben, beiliegendes Netzkabel in die Kaltgerätebuchse — 100–240 V AC, kein Netzteil nötig.
- Empfänger setzen. Bei den Pixeln je Leitung einen R2F-S oder R4D-S montieren und dort das Netzteil in der Pixelspannung (5, 12 oder 24 V) anschließen. Pixel an die Empfänger-Ausgänge.
- Verbinden. Sender-Ausgang 1 bis 8 mit je einem Netzwerkkabel zum Empfänger (bis 300 m). ETH1 zum Switch oder Rechner, ETH2 weiter zum nächsten Controller. Die Adresse steht in der Kurzanleitung.
- Im Browser konfigurieren. Empfängertyp und Ausgänge, Universen, Protokoll und Helligkeitsgrenze einstellen, mit der Test-Taste prüfen, fertig.
Kompatibilität
Software
- MADRIX, Pharos, MadMapper, Green Hippo, ArKaos, Resolume, Chromateq, Obsidian, Disguise
- xLights und jede andere Quelle, die sACN oder Art-Net ausgibt — die von uns angebotenen Lizenzen stehen unter Software
- Konfiguration ohne Zusatzsoftware direkt im Browser
Pixel und Empfänger
- Über 90 Pixel-Protokolle, darunter WS2811, WS2812B, WS2815, SK6812, APA102, TM18xx — vollständige Liste und passende Pixel
- Empfänger: R2F-S (zwei Ausgänge) und R4D-S (vier Ausgänge), 5–24 V, je Leitung einer
- Long-Range-Familie: T8-S für acht Leitungen mit R2F-S/R4D-S, T16X-S Mk3 für sechzehn Leitungen mit R1F-S
Lieferumfang
- PixLite® T8-S Mk3 Long-Range-Sender
- Netzkabel 2 m mit Kaltgerätestecker, EU-Ausführung (Stecker Typ F)
Empfänger, Netzteile, Pixel, Netzwerkkabel und microSD-Karte sind nicht enthalten. Rack- und Wandmontagesätze finden Sie unter „Passendes Zubehör". Eine Variante mit Schutzlackierung (Conformal Coating) für raue Umgebungen ist auf Anfrage erhältlich.
Unterlagen
Datenblatt, Prozessor-Datenblatt, Long-Range-Kurzanleitung, Handbuch und Management-Guide finden Sie im Abschnitt Dokumente auf dieser Seite.
Häufige Fragen
Brauche ich zwingend Empfänger?
Welches Kabel kommt zwischen Sender und Empfänger?
Wo kommt der Strom für die Pixel her?
Wie viele Pixel schafft das System wirklich?
Läuft eine Show auch ohne Rechner?
Kann ich mehrere Sender hintereinander hängen?
Unsicher bei Empfängerwahl, Netzteilen und Leitungsführung? Schildern Sie uns Ihr Projekt — wir rechnen Leistungsbedarf und Stückliste durch und melden uns mit einem Vorschlag zurück.
Projekt besprechenTechnische Daten
| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| Steuerprotokoll: | Art-Net / sACN (E1.31) / DMX512 |
| Betriebstemperatur: | -10 °C bis +60 °C |
| Gehäuse: | Aluminium |
| Eingangsspannung: | 100–240 V AC |
| Pixel-Ausgänge: | 16 über Empfänger (erweitert bis 32) |
| Ethernet-Anschluss: | 2 × Gigabit |
| Zusätzlicher Anschluss: | RS485 (DMX ein/aus) |
| Kartensteckplatz: | microSD (Karte nicht im Lieferumfang) |
| Montage: | Fläche oder 19"-Rack |
| Pixel je Ausgang: | bis 1.020 RGB / 768 RGBW |
| Universen: | bis 96 (sACN / Art-Net) |
| Abmessungen: | 169 × 221 × 42 mm |
| Show-Speicher: | microSD, SHOWTime™ bis 25 Trigger |
| Bildverarbeitung: | Gammakorrektur und Dithering |
| Long-Range-Ausgänge: | 8 × RJ45, je bis 300 m |
| Versandgewicht: | 1,60 kg |
Unit 1, 3 - 5 Gilda Court, Mulgrave
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